Mäuse und Ratten sind nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern vor allem eine Gesundheitsgefahr. Nagetiere können Krankheiten übertragen, elektrische Anlagen beschädigen und Lebensmittel verunreinigen. Deshalb lohnt es sich, vorbeugend zu handeln und das Haus richtig abzusichern, bevor ein Problem auftritt. Hier sind einfache Schritte, um das Risiko eines Befalls zu verringern.

Gebäude abdichten

Gehen Sie rund um das Gebäude und prüfen Sie, ob irgendwo Ritzen oder Spalten vorhanden sind, durch die Nagetiere ins Haus gelangen könnten. Am besten erledigt man dies vor Beginn der kühleren Monate, aber auch im Winter ist eine Kontrolle sinnvoll. Selbst kleine Öffnungen im Fundament, an Rohrleitungen, Türen oder Fenstern können den Tieren als Eingang dienen. Lassen Sie auch keine Keller- oder Haustüren unverschlossen oder Fenster offen – Nagetiere spüren die Wärme, die aus den Öffnungen strömt, und nutzen die Gelegenheit gerne, um sich aufzuwärmen.

Ordnung halten

Erstens: Lebensmittel sichern. Nagetiere werden von leicht zugänglicher Nahrung angezogen. Essensreste, ungesicherte Lebensmittel oder Tierfutter sollten in dicht schließenden Behältern aufbewahrt werden. Auch ungesicherte Wasserquellen sollten vermieden werden.

Zweitens: Räume regelmäßig reinigen. In Wirtschaftsräumen und Lagerräumen sollten Böden regelmäßig gefegt werden, um eventuelle Krümel oder Rückstände von gelagerten Lebensmitteln zu entfernen.

Drittens: Gartenpflege. Laubhaufen, ungenutzte Gegenstände oder Komposthaufen in der Nähe von Hauswänden bieten ideale Verstecke für Nagetiere. Ein aufgeräumter Garten und ausreichender Abstand solcher Bereiche zum Haus reduzieren das Risiko, dass Mäuse ins Haus gelangen.

Fallen einsetzen

Als zusätzliche Schutzmaßnahme können Fallen und Lebendfallen präventiv an Stellen aufgestellt werden, an denen Nagetiere aktiv sein könnten. Eine regelmäßige Kontrolle dieser Bereiche ermöglicht ein schnelles Eingreifen, bevor sich ein Problem verschärft.